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Ostern (1. Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling)

Weshalb feiern wir Ostern?

Die Christen feiern an Ostern die Auferstehung von Jesus Christus. Der Bibel zufolge standen zwei Frauen am Grab von Jesus, als ein Engel kam und ihnen das leere Grab zeigte, so sagten sie, dass Jesu von den Toten auferstanden sei.

Im Christentum ist Ostern das höchste Fest im Kirchenjahr und alle anderen Festtage werden nach dem Ostersonntag gerichtet, welcher immer der erste Sonntag nach dem Frühlingsvollmond ist.

Osterbräuche und Osteressen

Ostereier suchen oder bemalen, gehört zu den beliebtesten Bräuchen des Osterfests, doch auch ein Osterfeuer ist sehr bekannt. Es dient dazu, das Böse und alte Wintergeister zu vertreiben. Nun stellt man sich vielleicht die Frage, was denn die Ostereier oder der Osterhase mit Ostern zu tun hat. Nach den Sagen galt der Hase früher als der Bote der Frühlingsgöttin Ostara. Schon im Jahre 1682 wurde den Kindern der Osterhase als Fantasiefigur erzählt. Die Ostereier gelten als Symbol für das Grab von Jesus Christus in Jerusalem, denn sie wirken von aussen kalt und tot, doch in ihnen drin wächst neues Leben.

Das Osterlamm ist ein weiterer bekannter Brauch unter den Christen. Dieses wird als Lammbraten am Ostersonntag serviert. Mit dem Lamm stellt man die Erlösungstat von Jesu Christi dar, da er auch als «Lamm Gottes», also als «Das die Sünde der Welt hinwegnimmt» bezeichnet wurde.

Das Lamm kommt heutzutage oft auch in Kuchenform vor. Nebst dem Lamm ist auch das Oster-Gizi bekannt (Zicklein).

Viele Familien feiern Ostern mit einer grossen Oster-Mahlzeit. Ein beliebtes Gericht ist zum Beispiel das Lamm. Dieses kann in vielen verschiedenen Arten zubereitet werden, als Braten oder in Form von Lammkeulen.

Fisch ist auch ein gern gesehenes Gericht auf dem Tisch an Ostern und insbesondere am Karfreitag. Dieser kann in Alufolie gebacken oder klassisch auf dem Grill zubereitet werden. Spargeln, Ofengemüse oder einfache Kartoffeln bieten sich als Beilage perfekt an. Dazu kommt ein leckerer Wein und man kann das Essen in vollen Zügen geniessen.

Rezept für das «Osterbrot»

Egal ob zum Frühstück oder als süsser Snack für zwischendurch, das selbstgemachte Osterbrot passt zu allem gut dazu. Das fluffige Brot braucht nur ein paar simple Zutaten, die wir meistens schon zur Hand haben.

Für den Teig:

  • 250 ml Milch
  • 80 g Butter
  • 500 g Mehl
  • 50 g Zucker
  • 1 Pack Vanillezucker
  • ½ Würfel Hefe
  • 1 Zitrone
  • 1 Ei
  • 2 Prisen Salz
  • (100 g Rosinen)
  • (50 g gehackte Mandeln)

Je nach Bedürfnis kann man als Dekoration noch ein paar Rosinen und Mandeln dazunehmen.

Zum Bestreichen:

  • 1 Ei
  • 2 EL Milch
  • (2 EL Hagelzucker)

Für den Hefeteig erwärmt man die Milch auf dem Herd. Dabei ist wichtig, dass die Milch lauwarm wird, ansonsten zerstört es die Hefe und der Teig geht später nicht mehr auf. Dazu gibt man die Butter und lässt diese schmelzen. Danach kann man die Hefe hineinbröseln. Dann vermischt man die trockenen Zutaten in einer separaten Schüssel. Anschliessend geben wir den Milch-Butter-Mix und das Ei hinzu und verkneten das Ganze zu einem Teig. Sobald der Teig nicht mehr an den Rändern klebt, kann man auch Rosinen und Mandeln unterkneten und das Ganze für 45 Minuten ruhen lassen.

Nach der ersten Ruhezeit kann der Teig nochmals gut durchgeknetet werden. Dazu den Teig aus der Schüssel nehmen und ihn direkt wie ein Brot formen und danach auf ein Backblech legen. Hier ruht er nochmals für 30 Minuten. Danach den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen.

Bevor man das fast fertige Brot in den Ofen schiebt, schneidet man kreuzartig die Oberfläche des Teigs ein. Das Eigelb mit Milch vermischen und den Teig gut einstreichen. Nach Bedarf kann man nun etwas Hagelzucker darüber geben und das Brot für 30 bis 35 Minuten backen.